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Reggio Tutta
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'Wer sich ein paar Tage in einigen der städtischen Kitas und Krippen der norditalienischen Stadt Reggio Emilia umsieht, mit Erzieherinnen und Eltern spricht, der gewinnt völlig neue Vorstellungen davon, was ein Kindergarten, eine Krippe sein kann - und wozu Kinder imstande sind, wenn man ihre Kräfte gezielt und umfassend anregt.In Reggio ist jede Kita eine kleine Stadt für sich, mit einer Piazza in der Mitte, um die sich, durch lichte Glaswände abgeteilt, Ateliers, Werkstätten, Bühnen, Bewegungsräume und 'Denk-Ecken' verschiedener Größen gruppieren. In Reggio gibt es vor allem Material und Werkzeug: Draht, Lehm, Holz, Ton, Farben und Papier verschiedenster Art, dazu Schrauben, Feilen, Sägen, Pinsel, Scheren, einfach alles, was ein Kind brauchen könnte, um sich mitzuteilen. Denn Kinder, so die Überzeugung der Reggio-Pädagogen, haben nicht nur eine, sie haben hundert Sprachen, in denen sie denken, entdecken, ihre eigenen Geschichten erzählen können. Wer den Austausch mit Kindern auf das gesprochene Wort reduziere, der wird nie verstehen, wie sich ihre Welt-Erfahrung bildet. Und wie soll man Kinder erziehen, wenn man sie nicht einmal versteht? Die Reggianer selbst beschreiben ihre Arbeit gern als 'Pingpongspiel':Sie fangen die Bälle auf, die ihnen die Kinder zuwerfen, und werfen sie zurück, wobei sie häufig eine andere Flugbahn wählen und manchmal auch den Ball wechseln. Dieses pädagogische Ballspiel ist kein planloses Hin und Her, sondern eine aufwendige Kombination aus Beobachtung, Analyse und wohlüberlegter Intervention. Die Erzieherinnen verbringen viel Zeit damit, Dialoge und Spielhandlungen ihrer Kinder akribisch zu dokumentieren, handschriftlich oder auch per Video.Anschließend wird das Beobachtete im Kollegenkreis diskutiert und interpretiert: Welche Themen beschäftigen die Kinder gerade? Warum haben sie diese Anregung aufgenommen, die andere aber nicht? Wie kann ich dieses oder jenes Kind darin unterstützen, sein Projekt weiterzuentwickeln?. Das Kind, so sagen die Reggianer, ist stark, reich, mächtig und kompetent. Was kann Erziehung anderes sein als die Kunst, diesen Reichtum und diese Stärke zu bewahren und zu fördern? Johanna Romberg ('GEO') in 'Aufbruch mit Null'Die Kinder - wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Gefühle wiedergeben - scheinen ganz allgemein eine Stadt zu beschreiben, die positiv, angenehm und einladend ist. "Sieh mal, so sage ich es: Reggio ist da, wo ich meine Schule, mein Haus und meine Freunde habe.' Kritische Elemente scheinen zu fehlen oder von den Kindern nicht beachtet zu werden. Anfangs überraschte dieser Aspekt uns Erwachsene, die wir mit beidem leben, mit 'Licht' und 'Schatten' der Stadt.Woher kommt dieser Mangel an Kritik? Was könnten die Ursachen sein? Vielleicht sollten wir das Alter der Kinder berücksichtigen. Drei bis sechs Jahre - das ist ein Lebensalter, in dem das Erlebnis der Stadt von Erwachsenen begleitet und vermittelt wird. Was für Stadtführer, aus verschiedenen Perspektiven heraus und mit anderen Schwerpunkten, würden ältere Kinder oder Heranwachsende produzieren?Vielleicht liegt der Grund für den Mangel an Kritik darin, dass die Stadt den Lebenskontext für kleine Kinder bildet, den Ort für die Beziehungen, die für ihre persönlichen Erfahrungen bedeutsam sind. Oder die Ursache liegt darin, dass die Herausforderung, Reggio anderen Menschen vorzustellen, ein warmes, einladendes Gefühl der Gastfreundschaft erzeugt, etwas, auf das die Kinder offenbar nicht verzichten können: 'Wenn sie herkommen, würde ich ihnen sagen: Geht und schaut euch alle anderen Orte in Italien an. Dann werdet ihr feststellen, dass Reggio wirklich schön ist!''Und wenn sie sagen, dass Reggio hässlich ist, was machen wir dann?''Sie können gehen, wohin sie wollen! Aber ich würde sie in mein Haus einladen, so dass sie sehen können, wie schön es ist! Und dann, wenn ich sie in meiner Stadt herumfü

Anbieter: buecher
Stand: 05.06.2020
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Reggio Tutta
27,90 € *
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'Wer sich ein paar Tage in einigen der städtischen Kitas und Krippen der norditalienischen Stadt Reggio Emilia umsieht, mit Erzieherinnen und Eltern spricht, der gewinnt völlig neue Vorstellungen davon, was ein Kindergarten, eine Krippe sein kann - und wozu Kinder imstande sind, wenn man ihre Kräfte gezielt und umfassend anregt.In Reggio ist jede Kita eine kleine Stadt für sich, mit einer Piazza in der Mitte, um die sich, durch lichte Glaswände abgeteilt, Ateliers, Werkstätten, Bühnen, Bewegungsräume und 'Denk-Ecken' verschiedener Größen gruppieren. In Reggio gibt es vor allem Material und Werkzeug: Draht, Lehm, Holz, Ton, Farben und Papier verschiedenster Art, dazu Schrauben, Feilen, Sägen, Pinsel, Scheren, einfach alles, was ein Kind brauchen könnte, um sich mitzuteilen. Denn Kinder, so die Überzeugung der Reggio-Pädagogen, haben nicht nur eine, sie haben hundert Sprachen, in denen sie denken, entdecken, ihre eigenen Geschichten erzählen können. Wer den Austausch mit Kindern auf das gesprochene Wort reduziere, der wird nie verstehen, wie sich ihre Welt-Erfahrung bildet. Und wie soll man Kinder erziehen, wenn man sie nicht einmal versteht? Die Reggianer selbst beschreiben ihre Arbeit gern als 'Pingpongspiel':Sie fangen die Bälle auf, die ihnen die Kinder zuwerfen, und werfen sie zurück, wobei sie häufig eine andere Flugbahn wählen und manchmal auch den Ball wechseln. Dieses pädagogische Ballspiel ist kein planloses Hin und Her, sondern eine aufwendige Kombination aus Beobachtung, Analyse und wohlüberlegter Intervention. Die Erzieherinnen verbringen viel Zeit damit, Dialoge und Spielhandlungen ihrer Kinder akribisch zu dokumentieren, handschriftlich oder auch per Video.Anschließend wird das Beobachtete im Kollegenkreis diskutiert und interpretiert: Welche Themen beschäftigen die Kinder gerade? Warum haben sie diese Anregung aufgenommen, die andere aber nicht? Wie kann ich dieses oder jenes Kind darin unterstützen, sein Projekt weiterzuentwickeln?. Das Kind, so sagen die Reggianer, ist stark, reich, mächtig und kompetent. Was kann Erziehung anderes sein als die Kunst, diesen Reichtum und diese Stärke zu bewahren und zu fördern? Johanna Romberg ('GEO') in 'Aufbruch mit Null'Die Kinder - wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Gefühle wiedergeben - scheinen ganz allgemein eine Stadt zu beschreiben, die positiv, angenehm und einladend ist. "Sieh mal, so sage ich es: Reggio ist da, wo ich meine Schule, mein Haus und meine Freunde habe.' Kritische Elemente scheinen zu fehlen oder von den Kindern nicht beachtet zu werden. Anfangs überraschte dieser Aspekt uns Erwachsene, die wir mit beidem leben, mit 'Licht' und 'Schatten' der Stadt.Woher kommt dieser Mangel an Kritik? Was könnten die Ursachen sein? Vielleicht sollten wir das Alter der Kinder berücksichtigen. Drei bis sechs Jahre - das ist ein Lebensalter, in dem das Erlebnis der Stadt von Erwachsenen begleitet und vermittelt wird. Was für Stadtführer, aus verschiedenen Perspektiven heraus und mit anderen Schwerpunkten, würden ältere Kinder oder Heranwachsende produzieren?Vielleicht liegt der Grund für den Mangel an Kritik darin, dass die Stadt den Lebenskontext für kleine Kinder bildet, den Ort für die Beziehungen, die für ihre persönlichen Erfahrungen bedeutsam sind. Oder die Ursache liegt darin, dass die Herausforderung, Reggio anderen Menschen vorzustellen, ein warmes, einladendes Gefühl der Gastfreundschaft erzeugt, etwas, auf das die Kinder offenbar nicht verzichten können: 'Wenn sie herkommen, würde ich ihnen sagen: Geht und schaut euch alle anderen Orte in Italien an. Dann werdet ihr feststellen, dass Reggio wirklich schön ist!''Und wenn sie sagen, dass Reggio hässlich ist, was machen wir dann?''Sie können gehen, wohin sie wollen! Aber ich würde sie in mein Haus einladen, so dass sie sehen können, wie schön es ist! Und dann, wenn ich sie in meiner Stadt herumfü

Anbieter: Dodax
Stand: 05.06.2020
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Didaktische Überlegungen zum Stationenlernen al...
24,99 € *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: gut, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Interesse für das Lernen an Stationen als Form des Offenen Unterrichts resultiert vor allem aus der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Unterrichtsmethoden. Unterricht vollzieht sich, vor allem in der Sekundarstufe I, immer noch eher lehrerorientiert als schülerorientiert und somit eher rezeptiv als selbsttätig. Das lehrergelenkte Unterrichtsgespräch, der Lehrervortrag, das Lesen und Arbeiten in Lehrbüchern sowie das Beantworten fremdformulierter Fragen, sind für die Schüler nach wie vor die hauptsächlichen Unterrichtsverfahren. Da aber die Schule den Auftrag hat, die Schüler zu selbstständigen und mündigen Menschen zu erziehen, bedarf es neben entsprechenden Inhalten auch der Methoden und Strukturen, die Spielräume für mehr Partizipation, Verantwortung und Selbsttätigkeit ermöglichen. Immer wieder werden Forderungen laut, nach denen den Schülern beim Lernen mehr Verantwortung zugestanden werden und der Unterricht sich an ihnen und ihren Interessen und Bedürfnissen orientieren soll. Dies ist nur möglich, wenn auch Hilfen angeboten werden, mit deren Unterstützung der eigene Lernweg gefunden werden kann. In einem lehrerorientierten Unterricht ist dies nur schwer zu verwirklichen. Eine Möglichkeit diese Forderungen umzusetzen, ist die Methode des Stationenlernens, die sich in den letzten Jahren vor allem in der Grundschule etabliert hat.In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit das Lernen an Stationen den Schülern Möglichkeiten bietet, durch Selbsttätigkeit und eigenes Handeln selbstständig zu werden oder ob diese Methode eine Mode in der aktuellen Pädagogik darstellt, die auch nur vorgefertigte Inhalte, lediglich neu verpackt, anbietet. Zu diesem Zweck wird eines der "großen" Didaktikmodelle nach 1945 herangezogen, nämlich die kritisch-konstruktive Didaktik von Wolfgang Klafki. Da es ein Teil dieser Arbeit ist, die fiktive Vorbereitung einer Unterrichtseinheit zu skizzieren, werden auch nur für diesen (vorbereitenden) Bereich relevante Aspekte der Didaktik beleuchtet. Es soll untersucht werden, welche Elemente von Klafkis didaktischen Überlegungen sich beim Lernen an Stationen wiederfinden und welche didaktischen Aspekte der Lehrer bei der Planung und Organisation einer so gestalteten Unterrichtseinheit beachten muss. Im folgenden Teil wird die Didaktik Klafkis dargestellt. Zunächst wird die Didaktische Analyse, anschließend sein späteres Werk der Unterrichtsvorbereitung im Sinne kritisch-konstruktiver Didaktik erläutert.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.06.2020
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Reggio Tutta
42,90 CHF *
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Wer sich ein paar Tage in einigen der städtischen Kitas und Krippen der norditalienischen Stadt Reggio Emilia umsieht, mit Erzieherinnen und Eltern spricht, der gewinnt völlig neue Vorstellungen davon, was ein Kindergarten, eine Krippe sein kann – und wozu Kinder imstande sind, wenn man ihre Kräfte gezielt und umfassend anregt... In Reggio ist jede Kita eine kleine Stadt für sich, mit einer Piazza in der Mitte, um die sich, durch lichte Glaswände abgeteilt, Ateliers, Werkstätten, Bühnen, Bewegungsräume und »Denk-Ecken« verschiedener Grössen gruppieren... In Reggio gibt es vor allem Material und Werkzeug: Draht, Lehm, Holz, Ton, Farben und Papier verschiedenster Art, dazu Schrauben, Feilen, Sägen, Pinsel, Scheren, einfach alles, was ein Kind brauchen könnte, um sich mitzuteilen. Denn Kinder, so die Überzeugung der Reggio-Pädagogen, haben nicht nur eine, sie haben hundert Sprachen, in denen sie denken, entdecken, ihre eigenen Geschichten erzählen können. Wer den Austausch mit Kindern auf das gesprochene Wort reduziere, der wird nie verstehen, wie sich ihre Welt-Erfahrung bildet. Und wie soll man Kinder erziehen, wenn man sie nicht einmal versteht? Die Reggianer selbst beschreiben ihre Arbeit gern als »Pingpongspiel«: Sie fangen die Bälle auf, die ihnen die Kinder zuwerfen, und werfen sie zurück, wobei sie häufig eine andere Flugbahn wählen und manchmal auch den Ball wechseln. Dieses pädagogische Ballspiel ist kein planloses Hin und Her, sondern eine aufwendige Kombination aus Beobachtung, Analyse und wohlüberlegter Intervention. Die Erzieherinnen verbringen viel Zeit damit, Dialoge und Spielhandlungen ihrer Kinder akribisch zu dokumentieren, handschriftlich oder auch per Video. Anschliessend wird das Beobachtete im Kollegenkreis diskutiert und interpretiert: Welche Themen beschäftigen die Kinder gerade? Warum haben sie diese Anregung aufgenommen, die andere aber nicht? Wie kann ich dieses oder jenes Kind darin unterstützen, sein Projekt weiterzuentwickeln?... Das Kind, so sagen die Reggianer, ist stark, reich, mächtig und kompetent. Was kann Erziehung anderes sein als die Kunst, diesen Reichtum und diese Stärke zu bewahren und zu fördern? Johanna Romberg (»GEO«) in »Aufbruch mit Null« Die Kinder – wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Gefühle wiedergeben – scheinen ganz allgemein eine Stadt zu beschreiben, die positiv, angenehm und einladend ist. „Sieh mal, so sage ich es: Reggio ist da, wo ich meine Schule, mein Haus und meine Freunde habe.« Kritische Elemente scheinen zu fehlen oder von den Kindern nicht beachtet zu werden. Anfangs überraschte dieser Aspekt uns Erwachsene, die wir mit beidem leben, mit »Licht« und »Schatten« der Stadt. Woher kommt dieser Mangel an Kritik? Was könnten die Ursachen sein? Vielleicht sollten wir das Alter der Kinder berücksichtigen. Drei bis sechs Jahre – das ist ein Lebensalter, in dem das Erlebnis der Stadt von Erwachsenen begleitet und vermittelt wird. Was für Stadtführer, aus verschiedenen Perspektiven heraus und mit anderen Schwerpunkten, würden ältere Kinder oder Heranwachsende produzieren? Vielleicht liegt der Grund für den Mangel an Kritik darin, dass die Stadt den Lebenskontext für kleine Kinder bildet, den Ort für die Beziehungen, die für ihre persönlichen Erfahrungen bedeutsam sind. Oder die Ursache liegt darin, dass die Herausforderung, Reggio anderen Menschen vorzustellen, ein warmes, einladendes Gefühl der Gastfreundschaft erzeugt, etwas, auf das die Kinder offenbar nicht verzichten können: »Wenn sie herkommen, würde ich ihnen sagen: Geht und schaut euch alle anderen Orte in Italien an. Dann werdet ihr feststellen, dass Reggio wirklich schön ist!« »Und wenn sie sagen, dass Reggio hässlich ist, was machen wir dann?« »Sie können gehen, wohin sie wollen! Aber ich würde sie in mein Haus einladen, so dass sie sehen können, wie schön es ist! Und dann, wenn ich sie in meiner Stadt herumführe, würde ich ihnen die besten Sachen zeigen: den Park, die Tauben, die Gebäude... alles! Und dann die Bibliothek, die Statuen und die alten Dinge aus der Geschichte.« Vielleicht liegt es vor allem daran, dass die Sicht der Kinder auf die Stadt

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.06.2020
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Wandern als erlebnispädagogische Maßnahme
27,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,4, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Erlebnispädagogik, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erlebnispädagogik: Erziehen durch aussergewöhnliche Situationen. Was für eine Idee und was für Möglichkeiten verbergen sich wohl dahinter. Seit dem Seminar 'Erlebnispädagogik' habe ich einen ersten Eindruck gewonnen, wie wirkungsvoll und vielfältig diese handlungsorientierte Methode sein kann. Betrachtet man die Gesellschaft, in der wir gegenwärtig leben, muss man nach den Missständen nicht lange suchen. Spontaneität und Eigeninitiative nehmen immer mehr ab und 'Individualismus' wurde zum neuen Massenziel erklärt. Das Leben vieler Deutschen ist geprägt von Hektik, Selbstgefälligkeit und festgefahrenen Strukturen. Die Erlebnispädagogik bietet Elemente, die diesen gesellschaftlichen Mängeln entgegen wirken können. In nichtalltäglichen Situationen wird versucht, den Einzelnen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen zu stellen, um damit Erfahrungen zu ermöglichen, aus denen für den Alltag neue Einsichten, Einstellungen oder Verhaltenspotentiale erwachsen sollen. Diese Form der Pädagogik hat gegenwärtig recht gute Chancen: In dem Mass, in dem Erlebnis- und Erfahrungsräume für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene eingeengt werden oder völlig verschwinden, und in dem eigenes unmittelbares Erleben aus unserer Zeit und Lebenswelt verdrängt wird, in diesem Masse scheint der Bedarf am Erlebnis zu wachsen. Leider zählen Hilfsbereitschaft, Neugierde, Hingabe, Zusammenarbeit etc. nicht mehr zur ,Grundausstattung' jedes Individuums und sind längst nicht mehr selbstverständlich. Die Erlebnispädagogik bietet Elemente, wo beispielsweise durch Projekte oder Expeditionen ein Zugang zu solchen Kompetenzen vermittelt werden soll. Deshalb scheint es auch nicht verwunderlich, dass Erlebnispädagogik reformpädagogischer Tradition heute vorwiegend an den Rändern unserer Gesellschaft zu finden ist. Dort, wo bereits die Einstiege in ein Erleben erschwert wurden und Lebensprozesse tatsächliche Gratwanderungen sind. Wodurch aber sollte man ,Erleben können' und Lebensgestaltung besser lernen und entwickeln können als eben durch vitales, aktives, unmittelbares Erleben? Im folgenden habe ich mich mit dem Wandern als einer erlebnispädagogischen Massnahme in diesem Sinne speziell auseinandergesetzt. Nachdem ich einen groben Überblick über Wirkungsmodelle und verschiedenen Aktivitäten der Erlebnispädagogik gebe, stelle ich das Wandern bzw. Pilgern vor und schildere diese Massnahme mit persönlichen Erfahrungen am Beispiel des spanischen Jacobsweges.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.06.2020
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Didaktische Überlegungen zum Stationenlernen al...
34,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: gut, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Interesse für das Lernen an Stationen als Form des Offenen Unterrichts resultiert vor allem aus der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Unterrichtsmethoden. Unterricht vollzieht sich, vor allem in der Sekundarstufe I, immer noch eher lehrerorientiert als schülerorientiert und somit eher rezeptiv als selbsttätig. Das lehrergelenkte Unterrichtsgespräch, der Lehrervortrag, das Lesen und Arbeiten in Lehrbüchern sowie das Beantworten fremdformulierter Fragen, sind für die Schüler nach wie vor die hauptsächlichen Unterrichtsverfahren. Da aber die Schule den Auftrag hat, die Schüler zu selbstständigen und mündigen Menschen zu erziehen, bedarf es neben entsprechenden Inhalten auch der Methoden und Strukturen, die Spielräume für mehr Partizipation, Verantwortung und Selbsttätigkeit ermöglichen. Immer wieder werden Forderungen laut, nach denen den Schülern beim Lernen mehr Verantwortung zugestanden werden und der Unterricht sich an ihnen und ihren Interessen und Bedürfnissen orientieren soll. Dies ist nur möglich, wenn auch Hilfen angeboten werden, mit deren Unterstützung der eigene Lernweg gefunden werden kann. In einem lehrerorientierten Unterricht ist dies nur schwer zu verwirklichen. Eine Möglichkeit diese Forderungen umzusetzen, ist die Methode des Stationenlernens, die sich in den letzten Jahren vor allem in der Grundschule etabliert hat.In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit das Lernen an Stationen den Schülern Möglichkeiten bietet, durch Selbsttätigkeit und eigenes Handeln selbstständig zu werden oder ob diese Methode eine Mode in der aktuellen Pädagogik darstellt, die auch nur vorgefertigte Inhalte, lediglich neu verpackt, anbietet. Zu diesem Zweck wird eines der 'grossen' Didaktikmodelle nach 1945 herangezogen, nämlich die kritisch-konstruktive Didaktik von Wolfgang Klafki. Da es ein Teil dieser Arbeit ist, die fiktive Vorbereitung einer Unterrichtseinheit zu skizzieren, werden auch nur für diesen (vorbereitenden) Bereich relevante Aspekte der Didaktik beleuchtet. Es soll untersucht werden, welche Elemente von Klafkis didaktischen Überlegungen sich beim Lernen an Stationen wiederfinden und welche didaktischen Aspekte der Lehrer bei der Planung und Organisation einer so gestalteten Unterrichtseinheit beachten muss. Im folgenden Teil wird die Didaktik Klafkis dargestellt. Zunächst wird die Didaktische Analyse, anschliessend sein späteres Werk der Unterrichtsvorbereitung im Sinne kritisch-konstruktiver Didaktik erläutert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.06.2020
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Kinder und Werbung
5,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,7, Universität Trier (Fachbereich Psychologie), Veranstaltung: Werbe- und Konsumentenpsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Werbung ist in den letzten Jahren immer kontroverser diskutiert worden. Auf der einen Seite stehen dabei Eltern, Pädagogen und Lehrer, die in der Werbung eine immer stärkere Manipulation sehen, während die Industrie, die Medien und die Werbebranche mit ihren Kreativen und Designern die Notwendigkeit bzw. die künstlerischen Elemente der Werbung hervorheben und ihren Wert für die Kultur betonen. Leider gilt dabei für beide Seiten, dass der verwendete Werbewirkungsbegriff die Marketingorientierung und so die ökonomischen Konsequenzen in den Vordergrund stellt (wie z.B. die Erzeugung von Konsumwünschen oder Markenbewusstsein). Wir möchten uns in dieser Arbeit zuerst diesen ökonomischen Bereichen der Werbung widmen, bevor wir die ganzheitliche Wirkung der Werbung kritisch diskutieren, mit dem Versuch, Wirkungsmodelle auf implizite Weise durch sozialpsychologische und ethische Aspekte zu ergänzen. Gerade Kinder sind noch keine 'autonomen' Verbraucher, sondern befinden sich noch in der Entwicklung . Eine Vielzahl kognitiver Strategien, die notwendig sind, Werbung als solche zu erkennen oder sich kritisch mir ihr auseinanderzusetzen, stehen für sie noch nicht zur Verfügung. Dies sind die Gründe, weshalb die Werbung gerade in diesem Bereich einer Vielzahl von Beschränkungen ausgesetzt ist. Allerdings hat die Werbebranche Mittel und Wege gefunden, diese Beschränkungen zu umgehen. Bei dem Phänomen Werbung handelt es sich nicht mehr um einen klar abgrenzbaren Bereich, vielmehr ist es ihr gelungen sich als Trendsetter innerhalb der Kultur zu etablieren. Aus vielen Bereichen des Lebens ist sie nicht mehr wegzudenken und somit wachsen die heutigen Kinder in einer 'Werbeumwelt' auf. Die noch häufig anzutreffende 'Verteufelung' der Werbung erscheint uns deswegen sinnlos. Sie greift zu kurz und kann nicht dazu beitragen, das Phänomen Werbung zu erklären oder transparenter und somit verständlicher zu machen. Es gilt, den Werbewirkungsbegriff neu zu definieren und so zu fassen, dass es die sozialen Implikationen einschliesst. Desweiteren ist es nötig, den verantwortlichen Erziehern und Pädagogen Mittel an die Hand zu geben, damit sie wertvolle Aufklärungsarbeit leisten können, um den Kindern eine kritische Betrachtung dieser 'Scheinwelt' zu ermöglichen und sie somit zu den autonomen Verbrauchern zu erziehen, die von der Werbung letztlich profitieren können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.06.2020
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Der 3/11 Mops
8,40 CHF *
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Die vier wichtigen Elemente für Mops Henry sind der Kühlschrank, die Futterschüssel, der Trinknapf und die Spielzeugkiste. Er philosophiert auf amüsante Weise über sein mopsiges Leben und das komische Verhalten der Menschen, versucht verzweifelt sein Rudel zu erziehen, sich von gewöhnlichen Hunden zu distanzieren und Ordnung in die Sichtweise seiner Welt zu bringen. Eine liebenswerte Geschichte, bei der kein Auge trocken bleibt. Sie werden Henry lieben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.06.2020
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Familienstrukturen in Astrid Lindgrens Ronja Rä...
20,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 2,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Familie-Familienstrukturen in der Literatur, vorzüglich in der Kinder- und Jugendliteratur, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In unserer Arbeit befassen wir uns mit Astrid Lingren¿s Kinderroman 'Ronja Räubertochter'. In Schweden erscheint er erstmals 1981 unter dem Titel 'Ronja Rövardotter' beim Stockholmer Verlag Rabén & Sjögren. Ein Jahr später, 1982, erscheint beim Hamburger Friedrich Oetinger Verlag die Deutsche Ausgabe, übersetzt von Anna-Liese Kornitzky. Mit Ronja Räubertochter veröffentlicht Astrid Lindgren ihr letztes literarisch bedeutsames Werk. Gattungsgemäss lässt es sich typisch für Astrid Lindgren¿s Werke nicht eindeutig zuordnen. Die Autorin schafft mit Ronja Räubertochter in den 80-er Jahren, völlig quer zum Trend, ein Räubermärchen, das zahlreiche phantastische Elemente aufweist: Z.B. die fabelhaften 'Waldbewohner', das sogenannte 'Dunkelvolk'. Da sind z.B. Graugnome, Rumpelwichte und die furchterregenden Wilddruden. Auch typisch für die Gattung Märchen ist es, dass die Zeit, in der die Geschichte von Ronja erzählt wird, nicht historisch datierbar ist. Dafür lässt sich der Handlungsort erschliessen: Naturschilderungen und Volksmystik sind bei Ronja Räubertochter ganz in der skandinavischen Tradition anzusiedeln. [...] Es erschliessen sich verschiedene Zugehensweisen zu diesem Roman. Zum einen ist es eine Räubergeschichte und ein Märchen. Dann ist es aber auch die Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung oder die realistische Darstellung eines Adoleszenzprozesses, der eine Variante des Romeo- und Juliastoffes und eines Robinsonadenmotivs in sich trägt. Ronja Räubertochter ist sicherlich auch eine Geschichte über das Leben in der Natur und mit der Natur. Unser Augenmerk liegt allerdings auf der Beobachtung der zwischenmenschlichen Beziehungen. [...] 'Ihr fragt immer soviel danach, was ich meine und was dahintersteckt. Wisst ihr, ich werde euch mal was sagen. Ich denke überhaupt nicht soviel. ich denke gar nicht. Ich schreibe einfach. Das Einzige, was ich mit meinen Büchern beabsichtige, ist, das Kind in mir selbst zufriedenzustellen und den Kindern ein Leseerlebnis zu schenken. Ich schreibe Märchen, und der Mensch braucht Märchen, hat sie immer gebraucht. So ist das. Ich versuche nicht, die Kinder, die meine Bücher lesen, bewusst zu erziehen oder zu beeinflussen; das Einzige, worauf ich zu hoffen wage, ist, dass sie den Kindern vielleicht ein klein wenig zu einer menschenfreundlichen, lebensbejahenden und demokratischen Einstellung verhelfen.' (Astrid Lindgren bei der Präsentation von Ronja Räubertochter 1981 vor Journalisten)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.06.2020
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